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Wandern am Ammersee im Frühling

Wandern am Ammersee

Der Früh­ling ist eine wun­der­bare Jahreszeit, um die Natur zu erkun­den und neue Energie zu tanken. Wenn die Natur wieder zu neuem Leben erwacht, ist die ide­ale Zeit, die Schön­heit der Natur beim Wan­dern am Ammersee zu ent­deck­en. Es ist abwech­slungsre­ich und genau deswe­gen nehme ich Dich heute mit auf meinen Fotowalk, der im Rah­men der Blog­pa­rade “Spring – New life sprouts” von ue30blogger.de entste­ht. Der Erfahre alles wis­senswerte über den Ammersee und betra­chte tolle Fotos, die ich auf meinem Früh­lings-Spazier­gang am Ufer­weg Ammersee aufgenom­men habe.

Fischerhüte am Ammersee
Boot­shütte am Ammersee

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Bay­ern hat schöne Seen, ich denke da an den Chiem­see, der gle­ich bei mir um die Ecke ist. Aber auch rund um München gibt es viele schöne See, darunter auch den Ammersee. Auf­grund sein­er Nähe zur bay­erischen Lan­deshaupt­stadt (45 Kilo­me­ter süd­west­lich), ist er für die Städter ein beliebtes Tage­saus­flugsziel. An einem strahlen­den Früh­lingstag machte ich mich zu ein­er Wan­derung am Ufer­weg Ammersee auf den Weg.

Geschichtliches zum Ammersee

Der Ammersee ist der drittgrößte See in Bay­ern und befind­et sich im Alpen­vor­land zwis­chen München und den Alpen. Er ist ursprünglich in der Eiszeit ent­standen und wird haupt­säch­lich vom Ammer­bach gespeist. Mit ein­er Fläche von 47 km² und ein­er Tiefe von 81 Metern ist er ein beliebtes Aus­flugsziel für Natur- und Wasser­sportlieb­haber. Die Region um den See ist seit der Jung­steinzeit besiedelt.

Der Ammersee ist ein See mit ein­er reichen Geschichte. Die Region um den See war bere­its in der Jung­steinzeit besiedelt und es wur­den zahlre­iche archäol­o­gis­che Funde gemacht. Im 6. Jahrhun­dert siedel­ten sich die Bajuwaren in der Region an und im Mit­te­lal­ter wurde die Region von Klöstern und Adli­gen geprägt.

Seit jeher ste­ht der See im Schat­ten des größeren und stärk­er erschlosse­nen Starn­berg­er Sees. Während die Sied­lun­gen rund um der Starn­berg­er See wohlhabend waren, lebten die Bewohn­er am Ammersee haupt­säch­lich von Fis­cherei und Land­wirtschaft. Das änderte sich erst mit dem Bah­nan­schluss des Sees. Heute gibt es Bah­nan­schlüsse von Ost und West und in den Som­mer­monat­en strö­men täglich tausende Besuch­er an den Ammersee.

Heute ist der Ammersee ein beliebtes Reiseziel für Natur- und Wasser­sportlieb­haber und bietet zahlre­iche Möglichkeit­en für Aktiv­itäten und Entspan­nung.

Auf zum Uferweg Ammersee

Der Früh­ling ist eine wun­der­schöne Jahreszeit. Die Vögel zwitsch­ern voller Taten­drang, ring­sum erwacht die Natur zu neuem Leben und zeigt das prächtige grüne Far­ben­kleid. Ich nutzte den Früh­lingstag bei strahlen­dem Son­nen­schein zum Wan­dern am Ammersee. Ich fuhr mit dem Auto bis Herrsching, um von dort aus auf dem Ufer­weg Ammersee ent­lang zu gehen. Alter­na­tiv kannst Du auch mit der S8 von München nach Herrsching fahren. Es gibt jedoch viele Möglichkeit­en, die Schön­heit des Sees zu ent­deck­en.

Ich ging in Rich­tung Süden durch den Kur­park, vor­bei am Kur­parkschlöss­chen. Es wurde im 19. Jahrhun­dert als Som­mer­res­i­denz für Mit­glieder des bay­erischen Königshaus­es erbaut, heute ist es ein Restau­rant, in dem Du Dich vor oder nach der Wan­derung stärken kannst. Das Gebäude ist von einem wun­der­schö­nen Park umgeben, der zum Ver­weilen ein­lädt, dazu später mehr.

Kurparkschloesschen Ammersee
Wan­dern am Ammersee, vor­bei am Kur­parkschlöss­chen

Es ist noch nicht viel los, auch wenn bei dem schö­nen Wet­ter dur­chaus schon einige um die Wege sind, um die Früh­lingssonne zu genießen. Der große Ansturm an Touris­ten kam erst am Rück­weg zur Mit­tagszeit. Am Ende der Seep­rom­e­nade führt der Weg über einen kleinen Bach, der über den Weg in den Ammersee fließt. An dieser Stelle musst Du einige Meter über Steine bal­ancieren und auf­passen, dass Du das Gle­ichgewicht hältst. Mit einem Fotoruck­sack am Rück­en gar nicht so ein­fach. Hast Du das geschafft, geht ein schmaler Weg ent­lang des Sees, bis schließlich ein bre­it­er Schot­ter­weg den Ufer­weg Ammersee bildet.

Wandern am Ammersee mit Bergblick

Das Wan­dern am Ammersee ist geprägt von ein­er tollen Bergkulisse: auf der einen Seite der Wald und auf der andern Seite der See. Es gibt immer wieder Sand­bucht­en, an denen Du die Sonne genießen, und das Auge über den See gleit­en lassen kannst. Ein­fach entspan­nen, den All­t­ag hin­ter Dir lassen und die Land­schaft genießen. Was gibt es Schöneres? Nach ein­er kurzen Rast ging es weit­er am Ufer­weg Ammersee, immer die Berge im Blick. Es ist so warm, dass ich mir die Jacke um die Hüfte gebun­den habe und nur im T‑Shirt gehe, ohne zu frieren.

Blick über den Ammersee
Son­nen am Ammersee

Wan­dern am Ammersee geht lei­der nicht als Rundweg, also machte ich mich nach ein paar Stun­den wieder auf den Rück­weg nach Herrsching. Lei­der ist es an diesem Tag ein wenig trüb, so dass ich keine klare Fern­sicht habe, aber für ein paar Fotos vom Ammersee und den Bergen reicht es alle­mal.

Blick über Ammersee auf die Berge
Berg­blick über den Ammersee

Es mag lang­weilig klin­gen, den sel­ben Weg wieder zurück­ge­hen, allerd­ings ergeben sich dadurch andere Per­spek­tiv­en und Objek­te, die ich vorher im Rück­en hat­te, sehe ich nun vor mir. An der Stelle kurz vor Beginn der Ufer­prom­e­nade bietet sich ein toller Blick über den See auf das Kur­parkschlöss­chen.

Blick über den See auf den Kurpark

Kurpark Ammersee

Am Kur­park angekom­men strahlen die Krokusse im Son­nen­licht, die Bienen sind fleißig am Nek­tarsam­meln und die Men­schen sind jet­zt, am Nach­mit­tag, deut­lich mehr gewor­den. Die Leute zieht es in die Cafés, oder auf die Sitzbänke an der Ufer­prom­e­nade. Sie alle wollen die war­men Son­nen­strahlen in ihrem Gesicht spüren, die Früh­lingsluft einat­men und sich vom Gefühl der Aufer­ste­hen ansteck­en lassen. Das leuch­t­ende Krokus­feld ist ein wun­der­schön­er Anblick und weckt zusät­zlich Früh­lings­ge­füh­le.

An der See­seite vom Kur­park sitzt auf einem Stein die kleine See­jungfrau vom Ammersee. Ob sie auch das Früh­lingswet­ter genießt? Die Bronze­fig­ur schaut sehn­süchtig auf den See, was ich sehr gut ver­ste­hen kann. Auch ich kann stun­den­lang aufs Wass­er schauen, ohne mich zu lang­weilen.

Kloster Andechs

Kloster Andechs
Blick auf Kloster Andechs

Am Park­platz angekom­men, fuhr ich mit dem Auto zum Kloster Andechs. Nur 10 Fahrminuten vom Ammersee ent­fer­nt thront das mächtige Kloster über dem Tal. Natür­lich treibt es viele Ammersee-Touris­ten auch zum Kloster. Andechs ist vor allem den Bierken­nern bekan­nt, denn es ist eine der let­zten let­zten echt­en Kloster­brauereien in Deutsch­land.

Hin­weis
Die Brauerei geht zurück bis ins Jahr 1455. Damals wurde das Kloster auf dem Heili­gen Berg gegrün­det und die Benedik­tin­er Mönche servierten den Wall­fahrern ihr selb­st­ge­brautes Bier.

Bere­its vom Park­platz bietet sich ein toller Blick auf das Kloster, wie es dort oben auf dem Berg anmutig ste­ht und über die Land­schaft wacht. Bis rauf zum Kloster sind nochmals 150 Höhen­meter zu bewälti­gen, zur Beloh­nung kannst Du dafür im Kloster­gasthof einkehren und Dich an typ­is­ch­er bay­erisch­er Küche und dem selb­st­ge­braut­en Bier stärken. Im Kloster­laden kannst Du Sou­venirs kaufen, aber auch religiöse Lit­er­atur und das Kloster­bier.

Ein Besuch der Wall­fahrt­skirche lohnt sich in jedem Fall, denn die Kirche ist innen und außen ein Blick­fang, Zwis­chen 8 bis 18 Uhr kannst Du in die Kirche reinge­hen und zum Beispiel den prunk­vollen Altar bewun­dern

Wandern am Ammersee Schlusswort

Der Ufer­weg Ammersee ist wun­der­schön und bietet viele tolle Foto­mo­tive. Egal von wo aus Du startest und in welche Rich­tung Du gehst, der Ammersee ist an jedem Platz ein tolles Aus­flugsziel und lohnenswert. Hat Dir mein Beitrag gefall­en? Dann lasse doch bitte ein Like da. Schreibe in die Kom­mentare, ob Du schon mal am Ammersee warst und wie es Dir dort gefall­en hat.


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